Kollektion
Japanische Tee Kollektion
Schattenanbau, Umami und Jadefarbe — Tee als Kunst aus Uji, Kyoto.
Die Kunst von Schatten und Umami
Japanischer Tee wird durch eine Technik definiert, die nirgendwo sonst existiert: Schattenanbau. Drei bis vier Wochen vor der Ernte werden Teefelder mit Überdachungen bedeckt, die 85–90% des Sonnenlichts blockieren. Des Lichts beraubt, produzieren die Blätter übermäßig Chlorophyll und L-Theanin — die Aminosäure, die für Umami verantwortlich ist, jene herzhafte Süße, die einzigartig für japanischen Grüntee ist.
Diese eine Technik ist es, die einen ¥500-Sencha von einem ¥5.000-Gyokuro unterscheidet. Mehr Schatten bedeutet mehr Umami, mehr Körper und eine tiefere Smaragdfarbe. Es ist auch das, was Matcha möglich macht: die beschatteten Blätter (Tencha), zu Pulver gemahlen, liefern die konzentrierteste Form von Teegeschmack auf der Erde.
Unsere Japanische Tee-Auswahl
天授 Tenju Ceremonial Matcha
2024 · Marukyu Koyamaen 2024 · Marukyu Koyamaen · Uji, Kyoto Prefecture
Matcha gegen Gyokuro — Pulver und Blatt
Matcha und Gyokuro beginnen mit demselben beschatteten Blatt, divergieren aber beim Finish. Matcha ist gemahlene Tencha — Sie konsumieren das gesamte Blatt, in Wasser suspendiert, zu einem leuchtend grünen Schaum aufgeschlagen. Es ist unmittelbar, intensiv und zeremoniell.
Gyokuro wird wie jeder Blatttee aufgegossen, aber bei einer viel niedrigeren Temperatur (50–60°C) und länger. Das Ergebnis ist eine brüheartige Flüssigkeit — dick, süß, tief umami — die ernsthafte japanische Teetrinker als den Gipfel des Handwerks betrachten. Wo Matcha kühn ist, ist Gyokuro meditativ.
"In Japan ist der feinste Tee kein Getränk — er ist ein Moment der Stille."
— Vom Feld zur Tasse in der Uji-Tradition
Single-Cultivar Exzellenz
Im Gegensatz zu verschnittenen Massentees konzentriert sich unsere japanische Auswahl auf benannte Kultivare — jeder mit einer eigenen Persönlichkeit. Saemidori bietet Süße und einen cremigen Körper. Okumidori bringt Tiefe und maritime Noten. Gokou liefert das reichste Umami aller Kultivare, weshalb der feinste zeremonielle Matcha fast immer Gokou ist.
All unser japanischer Tee wird weltweit versandt, vakuumverpackt unter Stickstoffatmosphäre, um die Frische zu bewahren. Von den beschatteten Feldern von Uji, Kyoto bis zu Ihrer Tasse — authentischer japanischer Tee, den Sie online mit Vertrauen kaufen können.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Matcha und Gyokuro? +
Beide werden im Schatten angebaut, aber Matcha ist fein gemahlenes Tencha-Blatt, während Gyokuro als ganzes Blatt gebrüht wird. Matcha gibt vollen Körper und Umami in jedem Schluck; Gyokuro ist ein langsames Aufbrühen, das Schichten von Süße enthüllt. Gyokuro gilt als technisch anspruchsvoller; Matcha ist zugänglicher für den täglichen Genuss.
Warum ist japanischer Tee so grün? +
Durch Schattenanbau. In den 3–4 Wochen vor der Ernte werden Teefelder mit Überdachungen bedeckt, die 85–90% des Sonnenlichts blockieren. Ohne Licht produzieren die Blätter mehr Chlorophyll — das Pigment, das die leuchtend grüne Farbe gibt — und mehr L-Theanin, das den charakteristischen Umami-Geschmack formt.
Welche Temperatur verwende ich für Gyokuro? +
50–60°C — deutlich niedriger als für jeden anderen Tee. Bei höheren Temperaturen überwiegen bittere Catechine die Theanin-Süße. Verwenden Sie 4–5g auf 60ml, 90–120 Sekunden ziehen lassen. Der erste Aufguss ist der reichhaltigste; der zweite und dritte sind oft noch besser.
Ist Zeremonie-Qualität Matcha seinen Preis wert? +
Ja — wenn Sie ihn pur trinken. Zeremonie-Matcha aus dem ersten und zweiten Pflücken hat ausgeprägtes Umami und minimale Bitterkeit. Kulinarischer Matcha schmeckt beim Aufbrühen bitter, daher nur für Smoothies oder Backen geeignet. Die Blattqualität ist sofort spürbar.
Wie lagere ich Matcha? +
Luftdicht im Dunkeln und kalt — idealerweise im Kühlschrank. Gemahlenes Pulver oxidiert schnell bei Kontakt mit Luft, Wärme und Licht. Nach dem Öffnen idealerweise innerhalb von 4–6 Wochen verbrauchen. Kaufen Sie häufiger kleine Packungen — immer besser als eine große Packung, die monatelang herumsteht.